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27.01.2010
Eurohypo vergibt erneut den International Urban Landscape Award

 
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• „Neues Wohnen“ in Hamburg-Jenfeld gewinnt Wettbewerb
• Britische Projekte „Lea River Park Project“ und „LifE Project“ – auf Platz 2 und 3

Eschborn. Das Projekt „Neues Wohnen“ in Hamburg-Jenfeld, in dessen Rahmen die Hansestadt eine ehemalige Kasernenanlage zu einem neuen, attraktiven Stadtquartier umwandelt, hat den von der Eurohypo ausgelobten International Urban Landscape Award (IULA) und damit ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro gewonnen. Entwickelt wurde diese Baumaßnahme, die sich über eine Gesamtfläche von 35 ha erstreckt, von West 8 urban design & landscape architecture aus Rotterdam.

Die international aktive Spezialbank für Immobilien- und Staatsfinanzierung Eurohypo AG schreibt diesen Wettbewerb bereits seit 2006 aus. Sie würdigt damit innovative Städtebauprojekte, Wohnblocks, Mischbebauungen, Siedlungen oder auch Stadtteile, ebenso wie kreative Konzepte für die soziale und wirtschaftliche Integration von Menschen innerhalb der Stadt und ihrer Quartiere. Ein besonderer Schwerpunkt des Wettbewerbs, der sich dieses Mal regional auf Deutschland und Großbritannien konzentrierte, ist energieeffizientes und ressourcenoptimiertes Bauen. Der Preis ist ein wesentlicher Bestandteil der Corporate-Responsibility-Aktivitäten der Eurohypo. Die Bank vergibt den Preis gemeinsam mit der Fachzeitschrift Topos. Schirmherr des International Urban Landscape Award ist Prof. Dr. Klaus Töpfer, früherer Minister für Städtebau und ehemaliger Direktor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP).

Platz 2, mit 15.000 Euro dotiert, wurde von der Fachjury dem Lea River Park Projekt aus London zuerkannt, das von Design for London eingereicht wurde. Bronze mit 10.000 Euro ging ebenfalls nach Großbritannien, für das LifE Project von Baca Architects.

„Die Eurohypo freut sich, den Preis an „Neues Wohnen“ in Hamburg-Jenfeld zu vergeben. Dieses Projekt erfüllt alle Kriterien, die die Jury aus architektonischer, gesellschaftlicher und umweltrelevanter Sicht an die Wettbewerbsbeiträge stellt. Jenfeld mit seiner hohen architektonischen Qualität und dem kreativen Umgang mit der Ressource Wasser ist ein beispielhaftes Konzept für soziale und ökonomische Integration innerhalb der Stadt und seiner Bezirke. Insgesamt war aber die Qualität aller knapp 45 Wettbewerbs-beiträge für unseren IULA 2009 besonders hoch. Unsere Preisrichter, eine reine Fachjury, hatten sehr schwierige Entscheidungen zu treffen“, sagte Dr. Frank Pörschke, Vorstandssprecher der Eurohypo.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Imke Schiller imke.schiller@eurohypo.com
Eurohypo AG +49 (0)69 25 48 2 1429

Michael Evans michael.evans@madano.com
Madano Partnership +44 (0) 20 7593 4000

Informationen für Redakteure

IULA 2009

• Mit dem International Urban Landscape Award würdigt die Eurohypo öffentliches und privates Engagement für die Verbesserung der städtischen Umwelt und der Weiterentwicklung unserer Städte.

• Schirmherr des Wettbewerbs ist Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehemaliger deutscher Minister für städtische Entwicklung und ehemaliger Executive Director des United Nations Environment Programme (UNEP).

• Partner der Eurohypo beim IULA ist das Magazin Topos- The International Review of Landscape Archtecture and Urban Design.

Die fünf Projekte, die in die engere Wahl kamen, sind:

• The LifE Project (Long-term initiatives for Flood-risk Environments), Hackbridge, UK
• Neues Wohnen in Hamburg-Jenfeld
• Lea River Park, East London
• Havenwelten – Old/New Harbour, Bremerhaven
• West Oxford Commons - Concept for sustainable development strategy, Oxford.

Preise
Der IULA ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und teilt sich in 3 Preise in Höhe von 25.000 Euro, 15.000 Euro und 10.000 Euro.

Teilnehmer
Als Bewerber für den International Urban Landscape Award 2009 wurden private und öffentliche Investoren, Planer, Landschaftsarchitekten und Architekten, sowie gesellschaftliche Organisationen zugelassen.

Kriterien

  • Der International Urban Landscape Award 2009 zeichnet Projekte aus, die einen Beitrag zur nachhaltigen Stadtgestaltung durch ihre architektonischen, technischen, landschaftsarchitektonischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Bestandteile liefern.
  • Die ausgezeichneten Projekte sollten sich in einem urbanen Umfeld befinden und in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität bei der Nutzung überzeugen
  • Das Projekt sollte einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung der Städte und zur Verbesserung der städtischen Umwelt leisten, wobei das besondere Augenmerk nicht nur auf der Architektur, sondern auch auf öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Freiflächen liegen sollte.
  • Vor allem sind städtebauliche Lösungen für flexible Verwendungsmöglichkeiten gesucht, die innovative Maßnahmen für Freizeit, Verkehr, Kultur und soziales Leben bieten.
  • Eine hohe Anpassungsfähigkeit an den demografischen Wandel ist eine weitere Anforderung.
  • Das Projekt sollte das Selbstverständnis der städtischen Gesellschaft über seine unmittelbare Nachbarschaft hinaus erweitern.
  • Kreative Vorschläge für energieeffiziente und ressourcenschonende Gebäude sowie für energieoptimierten Betrieb werden besonders gewürdigt.
  • Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf kreative Lösungen im Umgang mit wertvollen Ressourcen, wie beispielsweise Wasser, in nachhaltigen Bauten gelegt.
  • Freiflächen sollten mit einem hohen Standard angelegt werden, benutzerfreundlich und nachhaltig sein, insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Regenwasser und den effizienten Einsatz von Ressourcen bei der Auswahl der Materialien.

Mitglieder der Jury des International Urban Landscape Award 2009:

• Professor Claus Steffan, Architekt, München, TU Berlin, Lehrstuhl Gebäudetechnik und Entwerfen.

• Emeritus Professor Klaus Daniels, München, TU Darmstadt, Fachbereich Architektur, Entwerfen und Gebäudetechnologie.

• Robert Schäfer, München, Chefredakteur Garten+Landschaft, Topos.

• Professor Simon Guy, Manchester, University of Manchester, School of Environment and Development.

• Professor Yvonne Rydin, London, University College London, Barlett School of Planning

• Professor Peter Roberts, University of Leeds, School of Earth and Environment, Spatial Sustainable Development.




Alle Entscheidungen der Jury sind endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.